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Dienstag, 19. Mai 2026

Berit Glanz: Menschenoptimismus statt Technikoptimismus

Die Schriftstellerin Berit Glanz spricht über ihren Glauben an den Menschen und die Herausforderungen der Technik. Ihr Ansatz zeigt, dass Hoffnung und Empathie entscheidend sind.

19. Mai 2026
1 Min. Lesezeit

Als Schriftstellerin beobachte ich oft die Diskussionen über Technologie und ihren Einfluss auf unsere Gesellschaft. Berit Glanz ist eine Stimme, die sich klar positioniert: „Ich bin nicht technikoptimistisch. Ich bin menschenoptimistisch!“ Diese Haltung macht deutlich, dass der Mensch im Mittelpunkt stehen sollte, wenn es um Fortschritt und Innovation geht.

Einer der Hauptgründe, warum ich Glanz recht gebe, ist die menschliche Empathie. Während Technologie uns viele Möglichkeiten eröffnet, kann sie die zwischenmenschlichen Beziehungen nicht ersetzen. Glanz betont, wie wichtig es ist, dass wir uns als Gemeinschaft unterstützen und verstehen. Dies ist besonders relevant in einer Zeit, in der Isolation und digitale Entfremdung zunehmen. Ihre Perspektive regt dazu an, die zwischenmenschliche Verbindung zu fördern, anstatt nur technologische Lösungen für unsere Probleme zu suchen.

Ein weiterer Aspekt ist die Kreativität und das Potenzial des Menschen, sich an neue Herausforderungen anzupassen. Glanz glaubt, dass wir in der Lage sind, durch Kreativität und Zusammenarbeit Lösungen zu entwickeln, die über die Grenzen der Technologie hinausgehen. Ihre Überzeugung, dass der Mensch die Fähigkeit hat, Positives aus schwierigen Situationen zu schöpfen, ist inspirierend. Es erinnert uns daran, dass wir nicht nur auf Maschinen vertrauen sollten, sondern auch auf unser eigenes Urteilsvermögen und unsere Emotionen.

Natürlich könnte man argumentieren, dass Technologie unbestreitbar eine treibende Kraft für den Fortschritt ist. Und ja, ohne technische Innovationen wären viele Dinge nicht möglich. Doch Glanz lädt uns ein, darüber nachzudenken, wie wir Technologie nutzen und dabei die Menschlichkeit nicht aus den Augen verlieren. Der Fokus sollte nicht allein auf dem Fortschritt liegen, sondern darauf, wie dieser Fortschritt uns als Menschen beeinflusst und ergänzt.

In einer Welt, die sich rasant verändert, ist es oft leichter, sich auf die Möglichkeiten der Technik zu konzentrieren. Doch Berit Glanz erinnert uns daran, dass am Ende des Tages die Menschlichkeit zählt. Wenn wir uns auf den Menschen und seine Bedürfnisse konzentrieren, können wir sicherstellen, dass technologische Entwicklungen zu einer besseren Zukunft für alle führen.