Nachhaltigkeit in der Lieferkette: ESRS und EU-Omnibus für KMU
Dieser Artikel bietet einen Überblick über die neuen Anforderungen zur Nachhaltigkeit in der Lieferkette für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Rahmen von ESRS und dem EU-Omnibus.
Die neuen Anforderungen zur Nachhaltigkeit in der Lieferkette, die durch die EU-Vorgaben wie die European Sustainability Reporting Standards (ESRS) und das EU-Omnibus-Gesetz definiert werden, betreffen zunehmend kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Diese Regelungen zielen darauf ab, Transparenz und Verantwortlichkeit in den Lieferketten zu fördern, was für die Wettbewerbsfähigkeit von KMU von entscheidender Bedeutung ist. Insbesondere die Verzahnung von ökologischen, sozialen und Governance-Kriterien (ESG-Kriterien) mit den Unternehmensstrategien wird zunehmend notwendig, um sich an die Anforderungen des Marktes und der Verbraucher anzupassen.
Die Umsetzung dieser Standards erfordert von KMU eine systematische Analyse ihrer Lieferketten und die Erfassung von relevanten Daten. Dabei kann der erste Schritt darin bestehen, festzustellen, welche Daten zur Nachhaltigkeit bereits vorhanden sind und wo Informationslücken bestehen. Eine enge Zusammenarbeit mit Lieferanten und Partnern ist dabei unerlässlich, um sicherzustellen, dass alle Betriebe in der Lieferkette die geforderten Standards einhalten. KMU sollten zudem Schulungen und Workshops in Betracht ziehen, um das Bewusstsein für nachhaltige Praktiken zu schärfen und die Implementierung der neuen Anforderungen zu erleichtern. Durch diese Schritte können KMU nicht nur gesetzliche Vorgaben erfüllen, sondern auch das Vertrauen von Kunden und Geschäftspartnern stärken.